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Durch Automatische Disposition wird bis zu 50% des personellen Aufwands für die Bestellung eingespart, gleichzeitig erhöht sich der Umsatz durch Verbesserung der Warenpräsenz. Die Bestände können gesenkt werden. Abschriften bei MHD-gefährdeten Artikeln werden reduziert.
Für DEWAS wurden speziell für den Einzelhandel geeignete Prognose- und Dispositionsverfahren entwickelt.
Prognoseverfahren (Bedarfsberechnung) - Verfahren für Langsamdreher
- Verfahren für Schnelldreher (Frische) mit Umsatzwochenprofil auf Artikelebene
- dynamische Anpassung des Wochenprofils je Artikel
- Überprüfung von Schwellwerten bei ungewöhnlichen Absatzverläufen
- automatische Anpassung z.B. von Glättungsparametern
- anlaufende und auslaufende Artikel
- Berücksichtigung Ersatz- und Folgeartikel
Folgende Punkte werden bei der Mengendisposition berücksichtigt: - Bestell- und Liefertage je Woche, daher variable Bestell- und Lieferzeiten
- automatische Berechnung von Sicherheitsbeständen nach vorgegebener Verkaufsbereitschaft
- Berücksichtigung der Einräumzeit (Zeit von der Rampe bis in die Verkaufsfläche)
- Dynamische Aufrundung auf höhere Bestelleinheiten z.B. von Karton auf Palette
- Prognose berücksichtigt Null-Bestände während des Tages
- Zusammenfassung von Artikeln zu dispositiven Einheiten (Zigaretten: Stange, Päckchen)
- Präsenzbestand zur Vermeidung sichtbar leerer Regale
Um den Arbeitsablauf effizient zu steuern, kann dieser weitestgehend an die Organisation angepasst werden: - Bestellung am Regal über (Funk-) MDE, DEWAS erstellt Aufträge nach Lieferanten
- Bestellvorschläge mit lesbarem Barcode
- Bestellpläne, um den Ablauf zu automatisieren nach Datum und Uhrzeit: Wer bestellt was und wann?
- Ausnahmen, um Bestandskontrollen anzustoßen
- Bestellebenen Lieferant, Sortiment, Artikel
Die Disposition erfolgt zum Zeitpunkt der Auslösung, d.h. kann also jederzeit per Abruf oder gesteuert nach Bestellplänen erfolgen. Je nach Einstellung wird das Ergebnis als Bestellvorschlag für eine spätere Nachbearbeitung oder vollautomatisch ohne weitere manuelle Bearbeitung aufbereitet.
Im Rahmen von Kundenprojekten stehen weitere Verfahren zur Verfügung. Das Modul "Saison" beinhaltet die Prognose für spezielle Saisonartikel, die schwerpunktmässig in definierten Zeiträumen verkauft werden. - Berücksichtigung von Saisonprofilen auf Wochenbasis
- Berücksichtigung von Saisonverläufen in übergeordneten Aggregationen (Warengruppe, Abteilung, Filiale)
Das Zusatzmodul "Erweiterte Prognoseverfahren" berücksichtigt folgende Einflussgrößen individuell je Artikel: - Aktionen und Preisänderungen
- Einfluss von Feiertagen und Saison mit Belieferungsvorlauf
- externe Faktoren wie Wetter
- Verluste
Gegenüber den Standardverfahren wird erhöhte Prognosegenauigkeit erreicht, besonders bei Aktionen werden deutliche Bestandssenkungen und höhere Warenverfügbarkeit erzielt.
Simulationsprogramme:
Zur Überprüfung der Effekte einer automatischen Disposition hat Superdata Simulationsprogramme entwickelt. Die Ausgangsdaten für die Simulation werden über die Statistik-Datenbasis von DEWAS bereitgestellt.
Auf der Basis der tagesgenauen Daten eines Sortimentes kann über einen Zeitraum von z.B. 6 Monaten per Simulation disponiert werden. Die Ergebnisse einer automatischen Disposition werden den "Alt "-Daten gegenübergestellt. „Was wäre wenn“ - lässt sich so ohne hohen Aufwand schnell und verlässlich überprüfen. Das Ergebnis zeigt die Veränderungsmöglichkeiten bei den Kosten, Bestand und Verkaufsbereitschaft. Da außerdem die Steuerungsgrößen verändert werden können, lassen sich damit Einflüsse von Parametern simulieren.
Beispielergebnisse von Kunden:
Die Kloppenburg GmbH in Kiel setzt seit 2000 in allen Filialen die automatische Disposition ein. Bestandssenkung durchgängig um 10 %.
Die Wasgau AG in Pirmasens disponiert das gesamte Trockensortiment automatisch. Bestandssenkung über 10%.
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