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Das Programm Z-Revision wurde als Arbeitswerkzeug des zentralen Revisors konzipiert. Die in den Filialen aufgezeichneten Verkaufsvorgänge werden in einer zentralen Datenbank komplett gespeichert. Über Schnittstellen wird die Kompatibilität zu unterschiedlichen POS- und Waagensystemen erreicht.
Folgende Funktionen sind realisiert: - Suchfunktionen für kritische Vorgänge nach diversen Kriterien, wie z.B. Storno/Leergut
- Abfrage und Anzeige aller relevanten Kenndaten eines Kassiervorganges
- Zugriff aus der Übersicht auf den gesamten Vorgang (Blättern im Journal)
- Bewertung von Ausnahmesituationen
- Systematisieren von Abfragevorgängen und typischen Situationen
- Druck- und Grafikfunktionen zur Unterstützung in der Analyse von Kassendaten
- Verdichten der Kennzahlen nach Filialen, Bezirken, Filialtypen usw.
- Ausnahmemanagement mit automatischer E-Mail-Funktion
- Warenkorbanalyse u.a. für Aktionsartikel
- Darstellung der Tagesfrequenz
Das Programm bewältigt ein großes Datenvolumen in kurzer Zeit und filtert aus einer Gesamtübersicht über alle Märkte einzelne Sondersituationen heraus. Jede einzelne Kasse und jeder einzelne Bon kann identifiziert werden. Bei Bedarf kann ein Videosystem angebunden werden.
Analyse deliktischer Handlungen
Aus Einzelvorgängen werden statistische Kennzahlen entwickelt, um Unregelmäßigkeiten von Mitarbeitern an den Kassen aufzudecken. Bei den Analysen werden Vorgänge, die außerhalb von Toleranzgrenzen liegen, farblich eingefärbt. Ein automatisiertes Verfahren meldet dem Revisor, welche Filialen zu überprüfen sind. Wenn definierte Toleranzgrenzen überschritten werden, erhält der zuständige Revisor bzw. Manager automatisch einen guten Überblick.
NUTZEN
Die Vorteile und Einsatzmöglichkeiten des Moduls: - systematische Analyse des Kaufverhaltens der Kunden
- Einfluss von Aktionen auf den Einkauf des einzelnen Kunden
- Basiszahlen für Kundenlaufstudien
- Darstellung von Verbundwirkungen
- Optimierung des Personaleinsatzes an Kassen und in Bedienungsabteilungen durch „Tagesbelastungsprofile“
- Überprüfung von Werbemaßnahmen, Marketinganalysen, Kundenlaufstudien
ERWEITERUNGEN
Z-Revision kann nach Bedarf mit zusätzlichen Modulen ausgebaut werden: - Anschluss von Waagensystemen (Bons von Waagen werden analog zu den Kassendaten verarbeitet)
- Anschluss von Leergutrücknahmeautomaten
Beispiele aus der Praxis
Tatort Kasse Wir haben einige Fälle zusammengestellt, die aufgrund der Bonanalyse zur Überführung geführt haben.
Fall 1 In einem Supermarkt wird ein hoher „Schwund“ eines teueren Champagners festgestellt. Gleichzeitig „läuft“ ein Artikel, der mit einem Instoreetikett ausgezeichnet ist. Die Vermutung: ein Kunde überklebt mit dem Instoreetikett den EAN-Code auf der Champagnerflasche. Aus der Bonanalyse wird festgestellt, dass dieser Artikel überwiegend von einem Kunden gekauft wird, der mit EC-Karte bezahlt. Nun ist es dann ein leichtes, alle Käufe mit dieser Kartennummer über das letzte Jahr zu identifizieren, den Schaden festzustellen und den Kunden zu ermitteln. Über 10.000 Euro werden vom Kunden erstattet.
Fall 2 Über die statistische Analyse wird festgestellt, dass eine Mitarbeiterin überdurchschnittlich viele Stornos im Kassierverhalten aufweist. Z-Revision zeigt die Kennzahlen aller Bediener z.B. Storni im Verhältnis zur Anzahl der kassierten Positionen für jeden Kassenbediener u-U über mehrere Monate. Die „Storni“ dieser Bediener können dann bis auf den einzelnen Bon ausgewiesen und auf dem Bildschirm angezeigt werden. Die daraufhin eingesetzte Überwachungskamera zeigt: Verwandtschaftsverkäufe. Der Schaden belief sich auf mehrere tausend Euro. Die Mitarbeiterin war über 25 Jahre im Unternehmen beschäftigt.
Fall 3 Z-Revision hat spezielle Funktionen, um Betrugsfälle im Umfeld Leergut und Rückgabe aufzudecken. Gleiche Beträge von Leergutbons tauchten mehrfach auf. Was war passiert: Die Kassiererin hatte die kassierten Leergutbons nicht entwertet und als Zahlungsmittel bei den eigenen Einkäufen genutzt. Über die Bonanalyse konnte dann der Schaden nachgewiesen werden. Über 5.000 Euro wurden zurückerstattet.
Fall 4 Bei einer Kassiererin wurden auffallend viele Storni festgestellt. Bei einer Überprüfung ergab sich: Der Warenwert von 258 Euro wurde dem Kunden nur mit 26,22 Euro abkassiert. In der Schuldanerkenntnis wurden 1.496 Euro zuzüglich einer Kostenpauschale von 500 Euro unterschrieben.
Fall 5 Bei einer routinemäßigen Überprüfung wurden sehr viele Storni und Negativbuchungen festgestellt. Ergebnis: Rückzahlung von 3.550 Euro zuzüglich einer Kostenpauschale von 200 Euro.
Fall 6 Seit 6 Jahren hatte die Mitarbeiterin in unregelmäßigen Abständen vom Kunden angenommene Leergutbons für sich eingelöst. Diese kleineren Beträge wurden von der Kassenaufsicht nicht bemerkt. Der Gesamtschaden belief sich auf über 5.300 Euro.
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