sigma//Store, DEWAS III und SiSu (Store Integration of Subsystems) im Einsatz mit Warenwirtschafts- und ERP-Systemen

Unserer Lösungen in der Filiale sind in folgenden Szenarien in einer Vielzahl von Projekten realisiert. Der Einsatzbereich und das Umfeld in der Filiale ergeben sich je nach Positionierung des Handelsunternehmens in Bezug auf die Filialwarenwirtschaft.

Szenario A

  • ERP-System als zentrales Warenwirtschaftssystem
  • sigma//Store bzw. DEWAS III als Filialwarenwirtschaftssystem oder lokales WWS für den Selbstständigen

Szenario B

  • ERP-System als zentrales Warenwirtschaftssystem, das auch die Filialwarenwirtschaft abdeckt,
  • SiSu zur Steuerung von operativen Filialprozessen und der Filialperipherie,
  • sigma//Store bzw. DEWAS III als Filialwarenwirtschaftssystem oder lokales WWS für den Selbstständigen

Szenario A  - sigma//Store bzw. DEWAS III als Filialwarenwirtschaftssystem

Mit sigma//Store bzw. DEWAS III als Filialwarenwirtschaftssystem ergibt sich die Flexibilität unabhängig vom zentralen Warenwirtschaftssystem die Filialprozesse optimal zu gestalten. Die Steuerung der Peripherie ist harmonisch in die organisatorischen Abläufe eingebunden und für das zentrale System transparent.

Die warenwirtschaftlichen Filialprozesse werden bis zur Bestandsführung umfänglich und komplett mit abgewickelt. Es ist eine klare Arbeitsteilung zwischen zentralem und lokalem System umgesetzt. Die Datenversorgung erfolgt in Form aus dem zentralen ERP-System. Dazu gehören Stammdaten von Artikel bis zum Lieferanten bis hin zu EAN-Verkettungen und Preisänderungen. Auch Elektronische Lieferscheine werden aus dem zentralen Warenwirtschaftsystem bzw. direkt von den Lieferanten verarbeitet. Die Filialwarenwirtschaft führt Bestände und kann alle Warenbewegungen nach Verkaufs- und Einkaufspreis bewerten.

Lokale Systeme wie MDE, Waagen, Kassen, Etikettendrucker usw. werden über sigma//Store bzw. DEWAS III angesteuert. Über das Bestellwesen werden Bestellungen, natürlich auch mit Bestellvorschlägen oder gleich über die automatische Disposition, abgesetzt und an das zentrale System abgegeben oder direkt an den Lieferanten versandt. DEWAS III sammelt alle Bewegungen und gibt diese im Detail als Einzelbon, auf Artikel- und EAN-Ebene oder auch summarisch auf den Ebenen Abteilung und Warengruppen an das zentrale System ab. Alle Filialbestände inkl. der Artikelbewegungen sind transaktionsgenau enthalten.

Mit sigma//Store als zentrale, mandantenfähige Filialwarenwirtschaft ergibt sich der weitere Vorteil der Anbindung an ein zentrales Warenwirtschaftssystem auf Basis aktueller Technologien wie z.B. direkte Datenbank-Synchronisation.

Szenario B  - SiSu zur Unterstützung der zentralen Warenwirtschaft

Die warenwirtschaftlichen Prozesse werden schwerpunktmäßig im zentralen Warenwirtschafts- und ERP-System abgewickelt.

SiSu  (Store integration of Subsystems)  dient als lokales Frontend zur Optimierung der Filialprozesse und steuert alle lokalen Peripheriesysteme.

SiSu übernimmt die technische Steuerung der Peripherie sowie die komplette Datenver- und -entsorgung der Peripheriegeräte. Für Handelsunternehmen bietet das den Vorteil, dass die lokalen Datenströme vereinheitlicht und daher konsolidiert werden können.

SiSu übernimmt ebenfalls zur Abwicklung der Filialprozesse auf der Verkaufsseite die Preisterminsteuerung und Preisaktivierung, den Regaletikettendruck, den Plakatdruck und die Unterstützung der Filiale mit wichtigen dezentralen Protokollen (Preisänderungsprotokoll, Ein-/Auslistung,...).

Im Falle eines Netzausfalles können über SiSu lokale Funktionalitäten wie z.B. Preisänderungen durchgeführt werden. Damit ist in jedem Fall die lokale Preissicherheit gewährleistet („Not-Preisänderung"). Weiterhin sind damit kurzfristige filialindividuelle Sonderpreise, z.B. für Abschriften von fast abgelaufenen Frischeartikeln, möglich.

Operative Funktionen, wie die Unterstützung der Bestellung, Erfassung Sonstiger Warenbewegungen und der Inventur inkl. der Anbindung von MDE-Geräten (batch und online) werden von SiSu unterstützt. Da SiSu eine eigene lokale Datenbasis hat, können hier auch wichtige Vorprüfungen für die reibungslose Einarbeitung der Daten ins zentrale ERP System oder zur Fehlerminimierung in der Filiale vorgenommen werden (Mengenprüfung für Erfassungsfehler etc.). Die Ergebnisse werden an das zentrale ERP-System (Warenwirtschaftsdaten, aber auch Daten für die Finanzbuchhaltung) konsolidiert abgegeben und so in die Funktionalität der zentralen Warenwirtschaft integriert. Auch in dieser Variante kann sigma//Store bzw. DEWAS III bei einem selbständigen Einzelhändler, der von der gleichen Zentrale beliefert wird, über dieselben Schnittstellen angeschlossen werden.

Anbindung an ein zentrales ERP-System

sigma//Store, DEWAS III und SiSu kommunizieren nach Möglichkeit direkt mit dem zentralen Warenwirtschaftssystem, d.h. mit den Schnittstellen, die das jeweilige System bietet. Durch unsere offenen Schnittstellenkonzeption können die Schnittstellen leicht in unsere Standardapplikationen integriert werden.

In Bezug auf SAP sind z.B. Konverter bzw. Datenmapping nicht mehr erforderlich. Es können direkt IDOCs aus SAP verarbeitet werden und stellen auch die entsprechenden IDOCs dem zentralen SAP-Retail zur Verfügung. Daher tritt kein Daten- und Informationsverlust in beiden Richtungen auf und Anpassungsaufwände werden minimiert. Die SAP Architektur PDM Pos Data Management wird voll unterstützt. Die Datenmodelle sind auf SAP-Retail abgestimmt, so dass alle im Einzelhandel vorkommenden Spezialfälle von unterschiedlichen Verkaufseinheiten, Pfand, Displays bis zum Set, kalibrierte Ware, Bedienungsartikel usw. abgedeckt sind.